SCHWEIZERISCHES EDELMETALL Der Medaillenspiegel erfreut sich bei allen Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen großer Aufmerksamkeit: Wie viele Medaillen hat "mein Land" schon geholt? Daneben verfolgen aber auch beispielsweise die Skihersteller mit Argusaugen, wie gut ihre Fahrer abschneiden. Der Hersteller, der summa summarum in Vancouver die wohl meisten Medaillen abräumen dürfte, ist Eschler, ein mittelständisches Familienunternehmen, das in der Schweiz hochfunktionelle Stoffe für Rennanzüge herstellt. Aus diesem Grund führt Eschler während der Olympischen Spiele auf der Website www.eschler.com tagesaktuell einen eigenen Medaillenspiegel. Ob Alpinrennläufer, Skispringer, Bobfahrer, Rodler, Eisschnellläufer oder Skeletoni - viele Nationalmannschaften gehen in Rennanzügen aus Eschler-Stoffen an den Start. Man könnte Eschler daher als eine Art "Hidden Hero" bezeichnen, denn das Unternehmen aus dem Appenzeller Land beliefert die großen Wintersport-Bekleidungshersteller mit dem Stoff, aus dem die Träume gemacht werden - nur prangt eben nicht die Marke Eschler auf dem Anzug. Wie präsent die Eidgenossen sind, konnte man bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère sehen: Eschler holte sich 8 Gold-, 9 Silber- und 8 Bronzemedaillen - das entspricht 25 von 30 möglichen Medaillen. Geschäftsführer Peter Eschler sagt: "Hinter der Entwicklung von Funktionsmaterialien für Rennanzüge steht ein enormer Forschungsaufwand. Die Stoffe müssen einerseits einen möglichst geringen Luftwiderstand aufweisen und andererseits den strengen Vorschriften der Sportverbände entsprechen. Es ist eine messerscharfe Gratwanderung, die auch eine extrem strenge Qualitätskontrolle erfordert! Es erfüllt uns mit viel Stolz, dass so viele Hersteller auf unsere High-Tech-Stoffe 'Made in Switzerland' setzen. Bei diesen Olympischen Spielen wollen wir mit unserem tagestagesaktuellen 'Eschler- Medaillenspiegel' zeigen, was wir leisten können".