Athleten gewinnen 115 olympische Medaillen in Rennanzügen aus ESCHLER-Stoffen
MEDAILLENREGEN FÜR SCHWEIZERISCHEN TEXTILHERSTELLER Zum Abschluss der Olympischen Winterspiele in Vancouver setzte sich Gastgeber Kanada an die Spitze des offiziellen Medaillenspiegels. Als Gewinner, wenn auch im Verborgenen, darf sich mit gutem Grund der schweizerischen Textilhersteller Eschler betrachten. Das mittelständische Familienunternehmen aus Bühler im Appenzeller Land stellt unter anderem hochfunktionelle Stoffe für Rennanzüge her. Und damit wurden insgesamt 115 Medaillen gewonnen! Alpinrennläufer, Skispringer, Bobfahrer, Rodler, Eisschnellläufer, Langläufer, Nordische Kombinierer und Skeletoni der verschiedensten Nationalmannschaften gingen in Vancouver in Rennanzügen aus Eschler-Stoffen an den Start. Sie gewannen insgesamt 40 Gold-, 38 Silber- und 37 Bronzemedaillen. Ein unglaublicher Erfolg für das bereits 1927 gegründete Unternehmen! Auf die Frage, wie es kommt, dass Eschler so erfolgreich in diesem textilen Nischenmarkt ist, antwortet Geschäftsführer Peter Eschler: «Die Entwicklung von Funktionsmaterialien für Rennanzüge ist eine hochkomplexe Angelegenheit. Erstens erfordert sie einen sehr hohen Forschungsaufwand, denn die Stoffe müssen natürlich einen möglichst geringen Luftwiderstand aufweisen, aber gleichzeitig den strengen Vorschriften der Sportverbände genügen. Zweitens muss man in der Lage sein, solche Materialien - meist sind es mehrlagige Laminate oder beschichtete Wirk- und Strickwaren - auch herzustellen. Wir produzieren nach wie vor in der Schweiz, Produktentwicklung und Produktion befinden sich im selben Haus, und als mittelständisches Unternehmen gibt es bei uns kurze Wege. Dadurch sind wir schnell, flexibel und haben die volle Kontrolle über jeden Produktionsschritt. Die dritte wichtige Komponente ist eine extrem strenge Qualitätskontrolle. Die Athleten müssen sich 100% auf uns verlassen können.»