Kollektion 2012: MIT PLASMA-TECHNOLOGIE IN DIE ZUKUNFT
Eschler bringt in Zusammenarbeit mit der Firma Grabher Group, einem Textilveredler aus Lustenau (Österreich), eine neue Generation von Funktionsmaterialien für den Einsatz bei Sports- und Workwear auf den Markt: 'Plasma Technology by Eschler'. Sie ist eines der fortschrittlichsten Verfahren zur Veredelung von Textilien und bietet mehrere bestechende Vorteile. Eschler beweist damit erneut seine hohe Innovationskraft. Das Plasma bezeichnen Physiker auch als 'vierten Aggregatzustand'. Es entsteht, indem in einer Vakuumkammer bzw. bei Unterdruck Gas oder ein Gasgemisch durch Anlegen von elektromagnetischen Feldern zur Entladung gebracht wird (ähnlich wie bei einer Neonröhre). Dabei wird das Gas ionisiert, und es setzt eine chemische Reaktion an der Oberfläche des Behandlungsgutes ein. Durch die richtige Wahl der Gaszusammensetzung, der Frequenzen und die Art der Einkopplung lassen sich auf einem Textil bestimmte Effekte erzielen. Der Stoff wird hydrophil, hydrophob, schmutzabweisend etc. und zwar dauerhaft! Die Plasma-Technologie ist konventionellen Verfahren in mehreren Punkten überlegen. Bislang setzte man für die Veredelung von Textilien vor allem nasschemische Ausrüstungen ein. Die gewünschten Effekte entstehen dabei üblicherweise durch Beschichtung oder Additiven. Diese Ausrüstungen beinträchtigen jedoch häufig die anderen textilen Eigenschaften wie Flexibilität, Festigkeit und Griff. Die Plasma-Technologie vermeidet all diese Nachteile. Vor allem ändert sich der Griff eines Stoffes durch das neue Verfahren nicht! Eschler arbeitet exklusiv mit einem so genannten 'trockenen Verfahren' mit einer herausragend guten Ökobilanz: Es kommt mit einem minimalen Einsatz an Wasser sowie Chemikalien aus, ist energiesparend und frei von Fluor-Carbonverbindungen (PFOA oder PFOS). Die neuen Hightech-Stoffe eignen sich für den Einsatz beim Radfahren, Triathlon, Laufsport, Funktionswäsche, Langlauf, alpiner Skirennsport, Trekking, Bergsteigen, Wetterschutzbekleidung usw.